30.09.26
– 01.10.26

Nächstes Jahr Bornplatzsynagoge

Uraufführung

Regie: Axel Schneider
Bühne: Ulrike Engelbrecht
Kostüme: Volker Deutschmann
Dramaturgie: Anja Del Caro
Mitarbeit: Michael Batz

Mit Franz-Joseph Dieken, Sarah Diener, Markus Feustel, Ingo Meß, Johan Richter und Isabelle Stoppel

Termine

Dauer

ca. 1 Stunde 30 Minuten, keine Pause

Als in Hamburg die verschollen geglaubte Tora-Krone der Bornplatzsynagoge wieder auftaucht, wird sie zum Ausgangspunkt einer Reise in die Geschichte eines besonderen Ortes. Die Bornplatzsynagoge war einst das sichtbare Zentrum jüdischen Lebens im Grindelviertel – ein Ort des Gebets, der Begegnung und der Gemeinschaft. Heute steht ihr geplanter Wiederaufbau für mehr als die Rekonstruktion eines Gebäudes: Er erzählt von Erinnerung, Vertrauen und dem Wunsch, jüdisches Leben wieder selbstverständlich sichtbar werden zu lassen.

Im Mittelpunkt steht die Geschichte einer Familie, deren Leben über Generationen hinweg mit der Bornplatzsynagoge verbunden ist. Aus persönlichen Erinnerungen, weitergegebenen Bildern und der neu entdeckten Tora-Krone entsteht ein Blick auf das, was verloren schien – und auf das, was gemeinsam neu entstehen kann. Die Inszenierung erzählt von jüdischer Gegenwart in Hamburg, vom Miteinander deutscher und jüdischer Perspektiven und von der Kraft eines Ortes, der Menschen über Zeiten und Biografien hinweg verbindet.

„Nächstes Jahr Bornplatzsynagoge“ ist ein Stück über Herkunft, Zugehörigkeit und Wiederaufbau. Es fragt, wie Erinnerung lebendig bleibt, wenn sie geteilt wird – und wie aus einer Lücke im Stadtbild ein gemeinsames Zeichen für Zukunft, Dialog und Verbundenheit werden kann.

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Unterrrichtsmaterial

Für die Vor- und Nachbereitung im Schulunterricht uns als Vertiefung des Vorstellungsbesuchs durch Schulklassen haben wir für Sie eine Materialmappe zusammengestellt.

Fotos: Anri Coza, Bo Lahola
Trailer: Siegersbusch Film

Gut eine Woche, nachdem der Siegerentwurf für den Wiederaufbau der Bornplatzsynagoge […] vorgestellt wurde, ist das Stück aktueller, treffender und berührender denn je, wie die mit minutenlangem Beifall gefeierte Uraufführung dokumentierte.

Hamburger Abendblatt

Das vielleicht aktuellste Theaterstück der Welt.

Hamburger Abendblatt

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